FC Polizei-Giesing nimmt zum dritten Mal am Kleinfeldturnier in Nittenau teil
Freitag und Samstag, 7. und 8. Juni 1996
Am Freitag/Samstag, den 7./8. Juni 1996, fand das 5. Kleinfeldturnier des 1. FCN-Fanclub "Regental" Nittenau statt. Wie auch in den beiden letzten Jahren nahm unser Team an diesem Turnier teil, obwohl die Organisation mit großen Schwierigkeiten verbunden war und unser Auftreten drei Tage vor der Veranstaltung zunächst abgesagt wurde. W a r u m a b g e s a g t ?
Jedoch lag unser Problem lediglich darin, daß wir nicht genügend Spieler für dieses T o p - T u r n i e r aufbieten konnten. Nur durch b e t t e l n gelang es dem Blues eine Mannschaft aufzustellen. Ein letzter Spieler wurde am Freitag Mittag gewonnen, als Burkhard Welter kurzfristig für diesen Tag einen Nachtdienst übernahm. Außerdem mußten zwei Nichtmitglieder eingesetzt werden und Mike Wagner spielen, obwohl er erst vor sieben Wochen einen Bänderriß erlitten hatte.
(Anm. d. Red.: Es ist verwunderlich, daß der FC Polizei-Giesing trotz einem Potential von 38 Fußballern immer wieder Probleme bei der Aufstellung einer Mannschaft hat!!! Woran liegt dies???)
Das Turnier fand mit 18 Mannschaften vorwiegend aus dem Nittenauer Raum statt. Als auswärtige Mannschaft nahm außer unserem Team noch eine Vertretung der Bundeswehr Traunstein teil, die im Frühjahr bereits unser Hallenturnier gewonnen hatte.
Unsere Mannschaftsaufstellung:
Tor: Stefan Süß
Spieler: Christoph Wittmann (Kapitän), Erich Spitzer, Herbert Steinhart,
André Babic´, Jürgen Bernhard, Ulrich Fleiter, Michael Königl (nur
erster Tag, Fremdspieler), Christian Röhrl (Fremdspieler), Mike Wagner (ab dem 2. Spiel);Als Fans waren mitgereist: Andreas Ebenbeck; und ab dem 2. Tag: Karla Weiß, Voddha Lindmayer (Ehrenvorsitzender), Gloria und Volker Sommer (1. Vorstand).
Zunächst mußten wir drei Gruppenspiele in einer Vierergruppe bestreiten.
1. Spiel: FCN-Fanclub Steinberg - FC Polizei-Giesing (2 : 2) 5 : 2
0:1 Königl
0:2 Steinhart
2. Spiel: FC Bayernfanclub Nittenau - FC Polizei-Giesing (0 : 1) 1 : 3
0:1 Wagner
0:2 Wagner
0:3 Spitzer
Danach war alles für den Freitag geleistet und der Abend fand seinen Abschluß bei geselligem Beisammensein im Bierzelt/Bar und im Bistro. Allein deswegen sollte man am Ausflug teilnehmen! Vor Beginn des Gruppenspiels hatte unser Mitglied Gloria Sommer großes Mitleid mit uns, da wir bei den heißen Temperaturen mit langärmligen Trikots spielen mußten und setzte eine Prämie aus. Im Falle des Erreichens des Finalspiels wollte sie uns einen Satz kurzärmliger Dressen spendieren. Jedoch bereits vor dem Gruppenspiel sagte sie, daß diese Spende nicht von einer gewissen Leistung abhängig ist. Danke schon im voraus für diese großzügige Ausgabe!
3. Spiel: Volleyball - FC Polizei-Giesing (0 : 0) 1 : 1
1:1 Babic´
Durch diese drei Ergebnisse ergab sich für uns eine unglückliche Situation, da wir aufgrund des Torverhältnisses bei der Differenz um ein Tor schlechter als Volleyball waren und nur Gruppendritter wurden. Ein geschossenes Tor mehr oder ein Gegentor weniger und wir wären Zweiter gewesen und ins Viertelfinale eingezogen. Somit blieb uns nur der Kampf um die Plätze 9 bis 18.
Und dieser Kampf begann zunächst gut für uns, da die Fa. Krones, die unser nächster Gegner gewesen wäre, nicht antrat und wir dadurch einen kampflosen Sieg errungen hatten. Nun war die Zeit des Zockens gekommen und Blues zeigte sein volles Können unter strahlend blauem Himmel.
Beim letzten Spiel für unser Team bei diesem Turnier ging es um die Plätze 9 bis 12.
4. Spiel: FCN-Fanclub Maxhütte - FC Polizei-Giesing (0 : 0) 1 : 2
0:1 Spitzer
1:2 Wagner
Durch diesen Sieg erreichte unser Team den 9. Platz.
In das Endspiel des Kleinfeldturniers kamen die Teams des Al Bundy SC und die Bundeswehr Traunstein. Die Staatsdiener konnten das Spiel souverän mit 7 : 0 für sich entscheiden. Dabei machte sich bemerkbar, daß die Bundeswehrler zwei Pflichtstunden Sport je Arbeitstag haben und dies, obwohl sie keiner Sporteinheit angehören!
Fazit: Der Ausflug war nicht nur aufgrund des Wetters gelungen und für das nächste Jahr hoffen wir auf eine zahlreichere, "freiwillige" Teilnahme, um der Bundeswehr den Turniersieg streitig zu machen.
Uli Fleiter